Willkommen bei shiba-world.com

Wir, unser Shiba Rudel und die 2 Katzen sagen Hallo.

 

 
         

 

 

       

 

 

 

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Etwas über den Shiba Inu aus meiner ganz eigenen Sichtweise

 

 
     
     
 

Wir haben uns gerade deshalb für den Shiba (Shiba Inu = Kleiner Hund) entschieden, weil er ein sehr katzenhaftes Verhalten hat. Er kann schon lernen und das sogar recht schnell aber er ist kein programmierbarer Hund der einfach seine Befehle abspult, er muss wirklich einen Sinn darin erkennen oder mit Leckerchen belohnt werden, denn manche Shibas sind auch bestechlich.

Stell dir einfach eine Katze vor, der kannst du beibringen was sie nicht darf und auch mal ein paar andere Befehle aber wenn sie nicht will wird sie nichts tun und genauso ist der Shiba. Natürlich hört er auch in gewisser Weise aber eben mit dieser gewissen, inneren Stärke die dir zeigt okay das mache ich jetzt weil ich es so will.

Gehorsamsdrill beim Shiba ist für die Katz. Er wird immer ein selbstbewusster, eigenständiger Hund bleiben und kein vor seinem Herrchen duckendes etwas.

Ein Shiba weiß schon wo die Grenzen sind nur versucht er hin und wieder diese zu verändern und da heißt es dann, schön die Grenzen setzen und einhalten.
 

 

Der Shiba (Shiba Inu) eignet sich nicht für blinden Gehorsam (Kadavergehorsam) da er einfach zu stur und eigen in seiner Persönlichkeit ist.  

Wir nennen Kadavergehorsam den Gehorsam den man den Schäferhunden z.B. abverlangt, also blindes Gehorchen und bedingungslose Ergebenheit, egal, was, wann, wie, wo verlangt wird, also selbst aufgebenden Gehorsam, der den eigenen Tod nicht ausschließt

Kadaver = ein Hund der wie eine Marionette geführt werden kann also quasi leblos ohne Eigenleben. Natürlich ist das bei vielen Rassen von Nöten wenn sie als Gebrauchshund gehalten werden aber dies wird oft mit viel Strenge angelernt und ich denke mal dies dürfte nicht sein.

Dazu ist der Shiba einfach zu stur und eigen. Körperliche Gewalt in der Erziehung wäre fatal und würde zu nichts führen, dies sollte eigentlich bei keinem Hund angewendet werden. Jeder Hund sollte mit viel Liebe und Konsequenz  erzogen werden.

Die Erziehung von einem Shiba (Shiba Inu) ist nicht einfach, da er gerne austestet wie weit er gehen kann und bei verkehrter Erziehung, wird schnell er die Oberhand gewinnen.

Der Shiba (Shiba Inu) ist auch nicht mit Australian Shepherd zu vergleichen, die ihrem Herrn fast schon jeden Wunsch von den Augen ablesen können. Er will seinem Herrn nicht gefallen, er will seine Rechte haben und seine Grenzen kennen.

Vielleicht ist das auch die japanische Kultur, dass er immer majestätisch, erhaben rüber kommt.

Ein Shiba weiß nicht wie klein er eigentlich ist, im Umgang mit anderen Hunden ist er recht dominant.

Shibas sind sehr ruhige Hunde im Haus, aber wirkliche Jagdhunde im Freien die vor keiner Herausforderung Angst haben. Sie sind von der Körperspannung her sehr gelassene und ruhige Hunde, die nicht so unter Dampf stehen wie Terrierarten.

Ich halte einen Shibawelpen z.B. nicht für geeignet in einem Haushalt mit Wickelkindern oder wo es den ganzen Tag Aktion angesagt ist, da er da evtl. zu Ausrastern neigen kann. Ausnahme wäre, die Besitzer haben den nötigen Sach- und Hundeverstand um auf einen Shiba Welpen rücksichtsvoll eingehen zu können, dann spricht auch nichts dagegen einen Welpen mit Baby aufzunehmen. Das sollte aber vom Züchter wirklich genau hinterfragt werden. Ein Shibawelpe sollte wirklich viel Ruhe haben.

Während das bei einem ausgewachsenen Shiba nicht der Fall ist, da können Babys nachkommen, da er ja schon eine gewisse Festigkeit in seinem Wesen hat und selbst weiß wann er Ruhe braucht, nur auch hier sollte der Besitzer darauf achten, dass der Hund auch seine Ruhezeiten hat und seine Ruheplätze für die Kinder tabu sind.

Also ein Shiba (Shiba Inu) kann schon mit Kindern aufwachsen aber diese müssen ihm dann aber auch seine Ruhephase geben, wie eigentlich bei anderen Hundewelpen auch. Nur aus Erfahrung sehe ich es mittlerweile so, dass der Shibawelpe extrem viele Ruhephasen braucht.
 

 

Meine Meinung zur Welpenvermittlung

Gerade in der Welpenvermittlung ist jeder Züchter gefordert die richtigen neuen Besitzer für seinen Shiba Nachwuchs heraus zu finden. Kein Züchter, der was auf sich und seine Zucht hält und seine Zucht mit voller Hingabe und Verantwortung betreibt, darf bei jedem Welpeninteressent zusagen ohne sich vorher ausgiebig mit den Menschen unterhalten und nachgefragt zu haben. Lieber schickt er Interessenten ohne eine Zusage fort, als dass später der Welpe unter seiner Ignoranz leiden muss. Ein Käufer weiß meist nicht viel über die Rasse und die hündischen Eigenschaften, somit  ist er auf seinen Züchter angewiesen und ausgeliefert. Also bitte an alle Käufer überlegen Sie wirklich lange und besuchen Sie so viele Züchter als möglich und holen Sie sich nur da einen Welpen wo Sie selbst gerne Welpe sein würden. Lassen Sie sich nicht von langen Autofahrten abschrecken oder des Preises wegen. Denken Sie daran, dass Sie sich ein Lebewesen in ihre Familie holen und lange Zeit zusammen leben werden. Was Sie vielleicht heute sparen kann Ihnen später zum Verhängnis werden und um vieles teurer kommen.

Hände weg von jedem angeblichen Züchter, der nicht unter dem weltweiten Dachverband des FCI züchtet, denn er ist an keine der dortigen Satzungen und Vorschriften gebunden. Natürlich kann es auch dort Züchter geben die mit Liebe und Hingabe ihre Zucht betreiben, aber warum dann nicht unter einem Zuchtverband mit Kontrolle, Untersuchungen und all diesen Dingen. Hier kann es auch kleine Vereine geben, die mit Ahnentafeln und Papiere werben nur werden Sie da keinen FCI Stempel sehen, da diese nur ihre eigene Suppe kochen und sind wir mal ehrlich heutzutage kann man alles mit dem PC und Drucker machen und das sieht dann sehr professionell aus ist aber nicht weltweit anerkannt. Lassen Sie auch die Finger von Züchtern, die zu viele Würfe im Jahr haben, denn dort ist nur der Profit wichtig und nicht die einzelnen Zuchthunde und ihre Welpen.

Sie selbst haben es in der Hand einen verantwortungsvollen Züchter ausfindig zu machen und Sie tragen auch später die Verantwortung für diesen Hund und müssen mit ihm durch dick und dünn gehen, da es ein Familienmitglied werden wird. Deshalb schließen Sie schon alles an Missständen  im Vorfeld aus, sodass es kein böses Erwachen geben wird. Natürlich kann Ihnen kein Züchter eine Garantie über die Gesundheit und die Entwicklung des Welpen geben aber wenn schon im Vorfeld keine kranken oder erbgeschädigten Elterntiere zur Zucht zugelassen werden dann sind auch hier die geerbten Krankheitsfälle fast auszuschließen. Natürlich ist es auch hier unmöglich eine Garantie vom Züchter zu erwarten, denn keiner kann in die Zukunft sehen.

Ich wünsche Ihnen viel Glück, Fingerspitzengefühl und die benötigte Intuition für den richtigen Züchter.


Meine Einstellung zum Shiba und das Miteinander im Rudel
 


Ich für meinen Teil möchte keine andere Rasse mehr haben, da mir diese o.g. Eigenschaften am Shiba imponieren und gefallen.


Mittlerweile können wir unsere 4 Jahre alte Hündin Leila fast immer frei laufen lassen, natürlich nur wo kein Straßenverkehr ist. Bei unseren beiden jüngeren Shibas sieht dies noch anders aus, da machen wir sie nur ab und an frei und hatten bis jetzt immer  Erfolg mit unseren Bemühungen und konnten sie ohne Probleme wieder an die Leine legen. Auch mit Schleppleine klappt es gut. Nur bei den beiden muss man wirklich immer auf der Hut sein und alles um einen herum im Blick haben um rechtzeitig reagieren zu können.
 

Obwohl wir drei Shibas haben, eine vierjährige Shiba Inu Hündin, der Shiba Inu Rüde ist 16 Monate und die Jüngste fast 6 Monate alt, geht es bei uns ganz ruhig im Haushalt zu und das noch mit 2 Katzen von 14 Jahren und 6 Jahren. Im Haus hört man fast nichts von unseren Shibas außer sie wollen wirklich mal untereinander oder mit uns spielen. Wenn allerdings jemand unser Grundstück betritt dann wird angeschlagen, was aus vereinzelte Belllaute besteht aber keine Bellattacken.

Von der Pflege her sind sie super einfach zu halten.

Wer Katzen liebt und mit ihnen klar kommt, der wird auch ein Fan von einem Shiba werden, außer er mag gar keine Hunde.

Ich hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken.



Jutta Horn

(Stand April 2007)

 

 
     
     
   
 

© Mai 2005 Jutta Horn